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Nummer 1. Der Strip.
Auf dem Titel das großspurige „Wir geben den Takt an“ und ein halbnacktes Pin-Up vom Belgier Walter Minus. Der Inhalt: Ein eindrucksvoller Beweis, dass man eine Schülerzeitung auch ohne Schule hinbekommt. Wir sind trotzdem stolz darauf. |
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Nummer 2. Der Trip.
„Harry aber jetzt“ - anlässlich der damaligen Sven Väth-Maxi drucken wir sein erstes Interview. Indirekt half er uns damit auf die Füße: Das Heft verkauft sich wie warme Semmeln und weist die künftige Richtung. Wir befassen uns stärker mit dem Frankfurter Nachtleben... |
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Nummer 3. Das Titel-Trauma.
Wortbruch: Titelheld Mahmoud Kurdi, damals Türsteher am Cooky's, beschwört seine Loyalität dem Laden gegenüber. Vier Monate später steht Kurdi immer noch. Aber jetzt zwei Strassen weiter, vor dem neu eröffneten Omen. Übrigens ein schreckliches Titelfoto, in suppigem Matschgrau! |
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Nummer 4. Die Verwandlung.
Endlich ein durchgestyltes Heft. Das kommt allen Stories zugute: einem Interview mit Gerd Schüler, dem Jahn`schen Café-Führer, einem Wiesbaden-Special und dem „Vogue“-Review von Werner Südhoff. Dazu: Lauter schöne Photos, witzige Anzeigen-Motive. |
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Nummer 5. Das Logo.
Kein „Fix & Foxi“-Schriftzug mehr. Auf fast 100 Seiten werden Frankfurter Trendsetter vorgestellt (u.a. Moses Pelham), über Mode und Models berichtet, Skateboards,Transvestiten und okkulte Themen abgehandelt. Erstes Opfer der Rubrik Soundcheck: Heinz Felber. |
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Nummer 6. Der Knoten.
So viele Tippfehler, dass man beim Lesen einen Knoten im Gehirn bekommt. Das ging so weit, dass sich Interview-Partner Tom Stromberg vom Frankfurter TAT nach dem Erscheinen beschwerte. Ein Heft später wurde nochmal eine überarbeitete Version gedruckt. |
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Nummer 7. Das Orakel.
In einem 8-seitigen Interview sagt die umstrittene Musikband Laibach Anfang '89 voraus, was zwei Jahre später passieren wird: Krieg in ihrer Heimat Jugoslawien. Mit unserer Story „Die Kuh Elsa“ lassen wir eine dubiose Hostessen-Vermittlung hochgehen. |
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Nummer 8. Das Gift.
Giftgrünes Cover: Wackelpudding! Interviewt wurde Giftzwerg Gerhard Frey von der Deutschen Volksunion. Und Gastautor Genesis P. Orridge (Psychic TV) schreibt über die Acid-Bewegung, Drogen und seine Frau Paula. |
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Nummer 9. Die Nullnummer.
Die Druckerei schafft es tatsächlich, diese Ausgabe nach 9 Wochen bei uns abzuliefern. Das Heft kommt gar nicht erst in den Handel, wird kostenlos verteilt. Danach waren einige Leute sauer: die Vordertaunus-Jugend und die Versicherungsvögel von der „HMI“ bekommen Ihr Fett ab. |
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Nummer 10. Die Fusion.
Einer Teilauflage ist die fünfte Ausgabe des „HG Magazin“ beigeheftet. Zur Übernahme wird ausserdem vereinbart, in der Bad Homburger Tennisbar eine Party zu veranstalten, doch die Veranstaltung geriet wie auch das Heft selbst zum totalen Flop. |
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Nummer 11. Der Zweifel.
Der Fake: für einen 2-seitigen Artikel sprechen wir mit Carlos, Chef der Strassen-Gang La Mina. Weil es nie geklappt hat, mit den Jungs einen Fototermin zu vereinbaren, halten für's Bild vier vermummte Redakteure her. Wer den Schwindel merkt, wirft uns vor, die ganze Story sei erfunden. |
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Nummer 12. Das Dutzend.
Folker Wrage schreibt über N.W.A., Matthias Jahn über Esoterik-Trips. Nina Hagen behauptet, sie sei „das lebendig geworden Ficken“. Und beim Interview gelingt es dem bekifften Pogues-Sänger Shane McGowan fast, Frank Liebelt auf's Diktiergerät zu kotzen. |
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Nummer 13. Der Hype.
Metronom veröffentlicht das erste SNAP Interview weltweit. Aber wer ist SNAP? Zusammen mit den Logic-Leuten Markus Löffel und Michael Münzing wird vollkommener Unsinn verzapft, um die Leute bewusst irrezuführen. Obendrein: Tantra Sex und Cyberpunks. |
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Nummer 14. Der Bizeps.
Kraftprobe mit Body-Buildern, die uns gerichtlich ans Leder wollen. Außerdem: ein Interview mit Massenmörder Charles Manson, Nitzer Ebb im Soundcheck. Der Highlight: eine umfangreiche MTV-Story, für die Moderatorin Pip Dann eine Kolumne beigesteuert hat. |
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Nummer 15. Der Thrill.
Zusammen mit Laiki Kostis holen wir Meat Beat Manifesto nach Wiesbaden und arrangieren für die Band einen TV-Auftritt. Nach einem Report über Designer-Drogen steht das Telefon nicht mehr still. Alle wollen wissen, wo das Zeug zu kriegen ist. |
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Nummer 16. Das Chaos.
Der Liebling unser Redaktion: ein kunstvoller Titel vom Münchener Fotografen Florian Seidel, Interviews mit Spike Lee und David Lynch, eine Hooligan-Story und eine konfuse Zusammenfassung der Chaos-Theorie. |
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Nummer 17. Der Flop.
Selbst für uns unverständlich, dass es Leute gibt, die diesen langweiligen Titel mögen. Für den Rest müssen wir uns trotzdem nicht verstecken: Andy Garcia, Paul Auster, Inspiral Carpets, die Geto Boys, der selbst kreiierte „Animania“-Hype und eine Photostrecke mit der wunderhübschen Elli. |
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Nummer 18. Der Krieg.
Der Golfkrieg tobt. Die Werbeagentur Trust knallt „Peace please“-Anzeigen in die Zeitschriften, rnit dem Szene-Laden Embargo faxen wir nächtelang das auf dem Cover-Shirt abgedruckte „World Peace“-Motiv durch die Gegend. Gutgemeinte Aktionen - so hilf- und sinnlos wie nur was! |
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Nummer 19. Das Experiment.
Grafik-Crossover: inspiriert vou der amerikanischen Zeitschrift „Beach Culture“ sind Schriften zerfranst, Photos verwackelt. Das Problem: Nichts passt zueinander. Wer die Texte dennoch entziffern konnte, wußte Bescheid über Frankfurter Design, kanadische Mohawk-Indianer, KLF und 808 State. |
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Nummer 20. Die Zukunft.
Folker Wrage recherchiert, wie sich unser Leben in Zukunft grundlegend verändert; Florian Seidel schießt Photos für das nächste Jahrtausend. Sex sells: nach wenigen Wochen ist die Auflage vergriffen, weil wir uns mit Strichern, Frauen-Pornos und „Die Forrn“-Perfomances befassen. |
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Nummer 21. Das Buch.
Die Ausgabe ist zwar nur so umfangreich wie sonst, enthält aber mit Liebelt's Peter Greenaway-lnterviewe eine Story, aus der man locker ein Buch hätte drucken können. Der Regisseur wird auf 10 Seiten abgefeiert Für das Heft besonders fleißig: unsere Freunde aus Berlin und Manchester. |
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Nummer 22. Die Schönheit.
„Die 100 Schönsten von Rhein-Main“. In der populärsten Ausgabe waren die Bilder zu klein, Texte schwer lesbar, der Hintergrund störend. Wahrscheinlich waren wir vor Schönheit einfach geblendet! Der "Hexenkessel"-Anhang fungiert nun als Heft im Heft. |
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Nummer 23. Der Prozeß.
Eine Anzeige mit Folgen: Die Jeans-Firma S.A.L.E. inseriert mit einem amüsanten Motiv, das dem Jeans-Giganten Levi's so gar nicht in den Kram passt. Ein sowieso schon zermürbender Rechtsstreit verschärft sich - der Spaß kostet im nachhinein einiges rnehr als erwartet. |
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Nummer 24. Das Brett.
Alle reden von Brettern. Wir auch. Den kompletten Inhalt widmen wir der anhaltenden Techno/Trance-Bewegung, schreiben über die Berliner Szene, Ketamin, Kinky Disco oder die englischen Latex-Hersteller von Skin Two. Und erklären Station Rose den Krieg... |
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Nummer 25. Das Ende.
Schöner kann man nicht sterben. Fast fünf Jahre lang lebte dieses Magazin vom Herzblut seiner Redakteure, doch selbst der größte Idealismus macht leider nicht satt. Zum Schluß reden wir nochmal mit Galliano, Indianern, Linksextremen und den Künstlern Pierre & Gilles. |
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